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Workshop: Projektdesign nach internationalen Standards

Öffentliche Förderungen, insbesondere auf EU-Ebene, aber auch von nationalen Förderstellen, werden mittlerweile fast ausschließlich auf Projektbasis ausgeschüttet. Die Inanspruchnahme von Förderungen erfordert einerseits die Kenntnis geeigneter Förderprogramme bzw. Budgetlinien, andererseits die Entwicklung und Einreichung eines entsprechenden Projektantrags sowie dessen positive Begutachtung.

Ziel des Workshops ist es, eine Art von Rezept für die systematische Erstellung solcher Projektanträge vorzustellen. Welche Elemente müssen vorhanden sein, in welchem Zusammenhang stehen sie miteinander und wie sollten sie in Anträgen formuliert werden. Dieses „Rezept“ ist international standardisiert und wird als Programmtheorie bezeichnet. Sie beschreibt die logische Struktur, die zielorientierten Projekten zu Grunde liegt. Die Darstellung dieser Struktur kann auf verschiedene Weise erfolgen, z.B. in Tabellen oder Matrizen oder auch in einer Art von Diagramm, die als „Logic Model“ bezeichnet wird. An Hand dieses Logic Models sollen beim Workshop die wichtigsten Projektelemente behandelt werden.

Die Auseinandersetzung mit Fragen der Projektlogik bildet den ersten Teil der Veranstaltung. Sie ist für internationale Projektanträge, d.h. für EU Commission, USAID, aber auch für viele Staaten, die als Cofinanziers für EU-Projekte gewonnen werden müssen, deshalb von Bedeutung, weil sie in der Regel die Grundlage für die Evaluation der Anträge bildet. Der zweite Teil des Workshops geht konkret auf Antragsformulare ein, d.h. was ist am Wichtigsten, was sollte wo stehen, etc.

Zielgruppe
Führungskräfte und ProjektmanagerInnen aus dem Non-Profit-Bereich, die

  • sich einen Überblick über international gebräuchliche Methoden zum Design von zielorientierten Projekten verschaffen möchten

  • planen einen Projektantrag bei der EU einzureichen

  • den Prozess der Antragsstellung effektiver gestalten möchten

Nutzen
Vermittelt werden international gebräuchliche Tools zum Design logischer Projektstrukturen, die an die Anforderungen unterschiedlicher Förderstellen angepasst werden können.

Die TeilnehmerInnen erhalten eine umfassende Einführung in die Konzeption und das Design zielorientierter Projekte, sodass sie am Ende

  • einen Überblick über die wichtigsten Instrumente im Bereich Planung und Design zielorientierter Projekte haben

  • logische Projektmodelle („logic models“) erstellen können

  • Projektanträge erstellen können, die den EU-Standards entsprechen

  • die wichtigsten Internetressourcen kennen

Inhalte
Der Workshop behandelt folgender Themen:

  • Elemente eines zielorientierten Projekts

  • Logische Struktur und funktionelle Zusammenhänge

  • Problemanalyse und Zieldefinition

  • Terminologie (Unterschied zwischen Zielen und Aktivitäten ; Outputs, Outcomes, Impacts, Results, Innovation, Sustainability, etc.)

  • Möglichkeiten der Darstellung funktioneller Zusammenhänge

  • Gemeinsame Entwicklung eines Projekts oder Beispiele an Hand konkreter Antragsformulare: Worauf ist besonders zu achten? Was sollte wo stehen?

Beim zweitägigen Workshop wird außerdem genauer auf die von vielen Programmen verlangten Pläne zur Evaluation des Projekts und Indikatoren zur Überprüfung der Zielerreichung eingegangen.

Methode
Vortragsteile wechseln sich ab mit Gruppenarbeiten, wobei es durchgehend die Möglichkeit zur Diskussion gibt. Die konkreten Inhalte richten sich nach den Interessen der TeilnehmerInnen, die Auseinandersetzung mit dem Thema erfolgt vor allem an Hand von praktischen Beispielen.

Dauer
Der Workshop wird sowohl 1, als auch 2-tägig angeboten und dauert jeweils von 9.00 bis 17.00

Referentin
> Katharina Demel

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